Gattungspoetik
des
Sakralen

AKTUELL

→ Tagungsbeitrag: Anita Martin. 28.–30.04.22

→ Tagungsbeitrag: Nicolas Detering und Anita Martin. 6.–18.11.21

Im Spannungsfeld von Immanenz und Transzendenz:
Transformationen ‹vormoderner› Literaturformate in der Moderne
(18.–20. Jahrhundert)

Das Projekt ‹Gattungspoetik des Sakralen› (GPS) untersucht die Transformationen christlich-vormoderner Gattungen im Zeitalter nach der aufklärerischen Religionskritik, d. h. zwischen dem mittleren 18. und dem mittleren 20. Jahrhundert. Anhand der Rezeptionsgeschichte des geistlichen Liedes, des Heiligendramas und der mittelalterlichen Heiligenlegende analysiert das Team, wie literarische Konzepte von Heiligkeit in der Moderne auf ältere Formbestände und Darstellungsmuster zurückgreifen. Dadurch soll die Debatte um Säkularisierungs- und Sakralisierungsprozesse gattungstheoretisch neu gestellt werden.